GDA 2021-15734 Rainfall CYMK.jpg

Rainfall

Trichter Rainfall


Porzellan ist für mich nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern formgebendes Element. Die Reihung der frei gedrehten Einzelteile führt zum Schmuck, denn erst in der Gruppe beginnen Formen zu leben und ergeben ein vollständiges Ganzes. Das Repetitive ist von zentraler Bedeutung. Bei Bewegung erzeugen die Einzelteile leichte Geräusche, die je nach Anordnung und Form immer ein wenig anders klingen.

Reinfall ist in der Kategorie Luxury Goods mit dem German Design Award für Excellentes Produkt Design ausgezeichnet. 


Aus der Jurybegründung


Das außergewöhnliche und moderne Kettendesign Rainfall interpretiert Porzellan als Schmuckbestandteil ganz neu: Die beeindruckende Zusammenstellung verzaubert optisch und ist auch vom Klang her reizvoll.

 

Sie Entstehungsgeschichte:

Anlass für die Entwicklung einer neuen Kollektion, in deren Mittelpunkt ein großes Collier stehen sollte, waren die Eindrücke, die ich während desArbeitsstipendiums 2017 in Fuping, China gesammelt habe.

Im Rahmen eines Wettbewerbes bin ich 2016 in die Provinz Shaanxi gereist. Das dort ansässige Museum FLICAM (FuLe International Ceramic Art Museum) hatte den International Emerging Artist Award ausgeschrieben. Durch den Gewinn des Bronze Preises konnte ich im folgenden Jahr einen längeren Arbeitsaufenthalt vor Ort beginnen.

Die jahrtausende alte keramische Kultur hat mich tief beeindruckt und ist ausgesprochen inspirierend gewesen. Dort wird schon seit 

Jahrhunderten auf höchstem Niveau mit Porzellan gearbeitet. Die Prozesse vor Ort sind extrem ausgeklügelt und auch das Material hat eine 

ungemein plastische Qualität.

Ebenso alt ist die kulinarische Tradition, auf die höchsten Wert gelegt wird; beeindruckend und vor allem auch ungemein wohlschmeckend...

Beim Arbeiten vor Ort bin ich oft von den Besuchern gefragt worden, ob die kleine Gefäße für Sake seien und ich bin mir sicher, dass die 

Ursprünge der Form in diesem Bereich zu finden sind.

Der Prozess:

Material: Porzellan, Kanthaldraht (Legierung aus Aluminium, Eisen und Chrom, die bei hohen Temperaturen formstabil bleibt), Sterlingsilber

 

Herstellung: Zuerst wird die Porzellanmasse mit Farbkörpern auf Kobaltbasis durchgefärbt, um mit dieser danach auf der Töpferscheibe zu arbeiten. Es entstehen hunderte Einzelteile, die alle sehr ähnlich und doch leicht variabel in Größe und Farbe sind. In einem nächsten Arbeitsschritt werden diese Elemente versäubert und mit einer kleinen Öse aus Kanthaldraht versehen. Anschließend folgt eine Schrühbrand bei 900°C, der Auftrag der Glasur und ein Glattbrand bei 1260°C im Elektroofen. 

 

Der Brand verfestigt das Material bis zu einem mohschen Härtegrad von 8, außerdem bildet sich die Farbigkeit aus, die ausgesprochen beständig ist.

 

Im Farbverlauf geordnet, werden in einem letzten Arbeitsgang die Teile mit Silberringen verbunden. Damit sich keine Porzellane lösen können, wird das Silber gelötet und so dauerhaft verbunden.

Variationen von Rainfall.

Meine Schmuckstücke gibt es in ganz verschiedenen Farben - lassen Sie sich inspirieren!

file0.jpg

Der Prozess

Rainfall im Prozess - hier sollte noch ein Text zur Entstehungsgeschichte des Rainfall stehen und vielleicht zur Motivation zur Bewerbung zum German Design Award.

Kontakt
  • Facebook
  • Instagram

ATELIER
Rudolf-Renner-Str.17
01157 Dresden

 

Öffnungszeiten
Dienstag: 10-16 Uhr
Mittwoch: 10-17 Uhr
Donnerstag 13-18 Uhr
und nach Vereinbarung